Netzhautvorsorge

Das menschliche Auge ist ein hochkomplexes Sinnesorgan. Den sensibelsten Teil des Auges stellt zweifellos die empfindliche Nervenfaserschicht der Netzhaut im Inneren des Auges dar. Die hier entstehenden Nervenimpulse werden über den Sehnerv zum Gehirn geleitet. Eine gesunde Netzhaut ist daher unbedingt notwendig für ein unbeeinträchtigtes Sehvermögen.

Die Netzhaut kann von unterschiedlichen Erkrankungen betroffen sein. Dazu zählen z. B. die altersabhängige Makuladegeneration, Gefäßerkrankungen, Netzhautablösungen, Tumoren etc.

Wer ist besonders gefährdet?

Falls Sie unter einer starken Kurzsichtigkeit (mehr als -3 Dioptrien) leiden, dann gehören Sie zu einem gefährdeten Personenkreis, denn starke Kurzsichtigkeit erhöht, statistisch gesehen, das Risiko für eine Netzhautablösung.

Netzhautschäden – die unbemerkte Gefahr

Da die Netzhaut kein Schmerzempfinden hat, bleiben viele Veränderungen zunächst unbemerkt. Erst sehr viel später kommt es zu einer für den Betroffenen merkbaren Einschränkung des Sehvermögens. Deshalb ist es wichtig, solche Veränderungen durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in einem möglichst frühen Stadium festzustellen. Um eine Erkrankung an der Netzhaut frühzeitig zu erkennen, sollten Sie alle drei Jahre zu einer Vorsorgeuntersuchung in die Praxis kommen.

Wie verläuft die Netzhautvorsorgeuntersuchung?

Die Pupille wird bei der Untersuchung mit Augentropfen medikamentös erweitert, so dass man auch die „Randbereiche“ der Netzhaut untersuchen kann. Dieser Vorgang dauert etwa 20-30 Minuten. Im Anschluss sind Sie noch etwa für 3-4 Stunden besonders blendungsempfindlich und sehen eventuell unscharf. Deshalb darf bis zu fünf Stunden nach Abschluss der Untersuchung kein Kraftfahrzeug geführt werden.

Durch ein spezielles Mikroskop werden die Mikrogefäße der Netzhaut untersucht. Mit einer eingebauten digitalen Spezialkamera werden zudem Bilder der Netzhautgefäße fotografisch festgehalten und analysiert.

Wir speichern diese Aufnahme und halten sie für spätere Untersuchungen zum Vergleich bereit. Auf diese Weise können wir mögliche Veränderungen in einem sehr frühen Stadium erkennen und eine Behandlung einleiten.

Behandlungsmöglichkeiten

Viele Netzhauterkrankungen lassen sich heute völlig unblutig und schmerzarm per Laser behandeln. Lesen hier hiezu mehr unter dem Stichwort Lasertherapie.

 

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